Wenn mein Hund Flöhe hat

 

Flöhe sind sehr unangenehme Parasiten, sie übertragen sich schnell und vermehren sich rasant.

Sei es von Hund zu Hund, sie lauern auf einem Igel, im Gebüsch oder aber, was sehr viele Hundebesitzer nicht bedenken, sie wohnen bei uns!

Flöhe halten sich nicht nur auf dem Hund auf sondern leben auch überall dort wo sich der Hund auf hält:

im Körbchen, auf der Couch, in Fussbodenritzen, im Teppich oder sogar im Bett.

Daher ist eine regelmäsige Flohbehandlung wichtig. Es gibt verschiedene Präparate die Sie bei Ihrem Tierarzt erhalten. Natürlich ist Chemie giftig aber auch nur diese ist am wirksamsten.

Sollte Ihr Hund Flöhe haben, ist es immer ratsam gleich die Umgebung mit sogenannten Foggern mitzubehandeln.

Es nützt nichts nur Ihren Hund zu behandeln, wenn auf der Couch, im Körbchen, Teppich usw. weitere Flöhe wohnen. So steckt er sich immer wieder neu an, was zu Hautreizungen führen kann, denn Flöhe legen hunderte von Eiern jeden Tag!

 

 Wegen der Ansteckungsgefahr behandle ich keine Hunde mit Flöhe oder mit ansteckenden Krankheiten.

Andernfalls wird eine Reinigungsgebühr von 30,-Euro fällig.

 

 

 

Ein paar Worte zum Thema Fellpflege und Filz ...

 

Filz ist nach wie vor ein sehr großes Problem.
Filz entsteht zb. durch mangelnde, unsachgemäße Fellpflege und auch ein zu langes warten

mit dem nächsten Friseurbesuch.
Durch das Tragen von einem Geschirr oder Halsband noch verschlimmert,

bilden sich schnell Knoten und Filzplatten.
Gerade in der nasskalten Jahreszeit hält sich im langen Fell die Feuchtigkeit besonders gut.

Der Hund wird nicht richtig trocken. Schneeklumpen hängen am Fell verknoten und verkleben das Fell. Trocken rubbeln mit einem Handtuch verschlimmert das ganze.

Daraus entsteht schnell ein Nährboden für Hauptprobleme wie Ekzeme und Pilz. Auch Parasiten haben leichtes Spiel sich gut einzunisten.
Sitzen die Knoten und Filzplatten schon dicht an der Haut, hilft nur noch ein radikales Abscheren.
Entfilzen ist nur bis zu einem gewissen Grad möglich und nicht zu vergessen,

auch sehr schmerzhaft für den Hund.


Soweit muss es aber nicht kommen.

Warten Sie nicht zu lange mit der professionellen Fellpflege.
Eine regelmäßige Fellpflege hält Ihren Hund gesund.
... denn nur ein gesunder Hund ist ein glücklicher Hund.

 

Sie haben bei mir die Möglichkeit für eine Zwischendurchpflege.
Ich bürste und kämme Ihren Hund, schneide die Pfötchen aus oder entferne auch kleine Verfilzungen. Sie können Ihren Liebling auch nur zum waschen und föhnen bringen.
Natürlich erhalten Sie bei mir auch eine professionelle Beratung wie Sie Ihren Hund zwischen den Terminen richtig pflegen.

 

Ist Baden schädlich?

 

Die Gerüchte halten sich hartnäckig, dass es schädlich ist seinen Hund zu oft zu baden.

Diese Information ist falsch!

Es ist nicht schädlich seinen Hund öfter zu baden, es ist schädlich ihn falsch zu baden.

 

Unsere Haushunde leben mit uns in der Zivilisation. Sie sind, besonders in der Stadt, täglich verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Ihr Fell nimmt Feinstaub, Reifenabrieb, Teer, Öle und Fette,

Salz sowie Blütenpollen, Gräser und Samen auf.

Der Wolf in der freien Natur ist dem künstlichen Schmutz nicht ausgesetzt, zudem verfügt sein Fell über einen hervorragenden Schutz gegen Wind und Wetter. Viele Rassen unserer Haushunde haben jedoch kein Doppelfell, sondern ein Fell, welches durch veränderte Zuchtergebnisse keinen natürlichen Fellwechsel mehr hat. Besonders diese Rassen sind wahre Schmutzfänger ( Bolonka, Shih Tzu, Pudel, Doodle, Yorkshire usw).

Rassen ohne Fellwechsel sollten demnach generell öfter gebadet werden. Dies erleichtert auch die tägliche Pflege, wie das Bürsten, sehr. Empfehlenswert ist ein Abstand von zwei bis sechs Wochen. Gerade bei Schneiderassen freut sich der Hundefriseur, wenn der Vierbeiner auch zu Hause gut gepflegt wird. Dies erleichtert ihm zudem die Arbeit am Hund.

Hunderassen mit Doppelfell kann man mit den richtigen Produkten ruhig alle zwei bis drei Monate baden.

Da wir eng mit unseren Vierbeinern zusammen leben und sie unter Umständen auch Bett und Sofa mit uns teilen, schadet ihnen demzufolge ein regelmäßiges Bad nicht. Wir wechseln ja auch unsere Kleidung und waschen uns und unsere Haare.

Menschen mit Pollen- und Stauballergie sind froh, wenn ihr Hund öfter gebadet wird, denn sein Fell beherbergt gerne Staub und Pollen. Auch das regelmäßige Bürsten trägt dazu bei, den Schmutz aus dem Fell zu lösen.

Bei der Wahl des Shampoos ist darauf zu achten, dass das Produkt speziell für Hunde ist. Babyprodukte und auch das eigene Shampoo sind tabu. Hunde haben einen anderen PH-Wert wie Menschen und auch benötigt ihre Haut eine höhere Rückfettung.

Wenn Sie selber baden wollen, empfiehlt es sich einen guten Groomer auf zu suchen, da dieser in der Regel sehr hochwertiges und speziell auf die Fellart abgestimmtes Hundeshampoo im Sortiment zum Verkauf hat. Er wird Sie sicherlich gerne und ausführlich beraten.

 

 

Das Scheren von Unterwoll-Hunden


Das Scheren von Unterwoll-Hunden ist umstritten und führt immer wieder zu heftigen Diskussionen.

Grundsätzlich ist es so, dass Ihr Hund nicht unbedingt eine Schur braucht.
Das Fell dient zum Schutz vor Regen, Wind, Kälte, Sonne und sogar vor Verletzungen.


Was sind Unterwollhunde?
Unterwoll-Hunde sind Hunde, die eine Wollschicht unter dem Deckhaar bilden,

wie z.B. Golden Retriever, Schäferhunde, Bernhardiner, Border Collie, Husky,

Labrador und Australian Sheperd.

 Das weiche Haar unter dem Deckhaar nennt man Unterwolle.
Solche Hunde haben mindestens 2x im Jahr mit einem deutlich spürbaren Fellwechsel zu tun.
Die Unterwolle sollte daher regelmäßig ausgebürstet werden!
Ich zeige Ihnen gern wie das geht oder übernehme diese Arbeit für Sie.
Ihr Hund fühlt sich danach wieder wohl, das Fell ist gut durchlüftet und gepflegt.
Die Haut kann wieder atmen und der Hund leidet nicht mehr so unter der Hitze.

Sie beugen damit auch Hauterkrankungen vor. Filz kann nicht so schnell entstehen. Parasiten werden schneller erkannt oder kommen erst gar nicht dazu sich einzunisten.

Eventuelle Risiken beim Scheren:
Wird das Fell viel zu kurz geschoren, hat es keine Schutzfunktion mehr.
Es kann zu Sonnenbrand, Fell- und Hautveränderungen kommen.
Die Unterwolle wächst schneller als das Deckhaar und der Hund sieht unnatürlich aus. Das Deckhaar könnte über längere Zeit das Wachstum einstellen. Es kann bis zu 2 Jahre dauern bis sich das Fell wieder erholt hat, was viele Friseurbesuche nötig macht. Manche Hunde erholen sich davon nicht.


Das Scheren erspart nicht die Fellpflege!

Die Unterwolle muss trotzdem regelmäßig ausgebürstet werden, damit sie nicht überwuchert!
Es kann auch unter Umständen zu Juckreiz und Hautrötungen kommen, was jedoch in den nächsten 2 Wochen weggehen sollte.Wenn das nicht der Fall ist, sollte der Hund einem Tierarzt vorgestellt werden.


Argumente für das scheren:
Hunderassen, wie z.B. der Husky, sind für bestimmte Aufgaben und Breitengraden gezüchtet worden, werden aber im normalen Privathaushalt gar nicht dafür genutzt und haben hier ihre Probleme. Auch durch Überzüchtung kommt der Hund mit seinem eigenen Fell nicht mehr zurecht und wir müssen ihm helfen.
Das heißt, wenn der Hund unter der Hitze leidet, er gesundheitliche Probleme hat z.B. mit dem Herz oder an Übergewicht leidet, dann ist eine Schur sinnvoll und kann eine richtige Erleichterung für den Hund sein.

Ich schere Ihren Unterwoll-Hund nur auf Wunsch unter den Voraussetzungen ab, dass Sie diese Information dazu gelesen haben, Sie sich den Risiken bewusst sind und Sie dafür Sorge tragen, dass die Unterwolle regelmäßig ausgebürstet wird damit sie keine Überhand nimmt oder der Tierarzt ausdrücklich dazu rät!

Ich übernehme keine Verantwortung  für eventuelle Reaktionen auf die Schur!